SmartFlex v3 Plattform

Die SmartFlex Router-Plattform der dritten Generation zeichnet sich durch mehr Schnittstellen, mehr Leistung und noch robusteres Design als die bewährte Vorgängerplattform aus. Die Router stehen in einer großen Anzahl an Hardware-Varianten zur Verfügung. Sie sind die perfekte Plattform für schnelle und sichere VPN und IoT-Anwendungen.

 

Die SmartFlex Plattform verfügt über den Mobilfunkstandard LTE mit einer Downloadrate von 100Mbit/s sowie 50Mbit/s im Upload. Als Weiterentwicklung der bewährten [LUCOM] v2 Industrierouter-Reihe sind die SmartFlex Reihe in drei Versionen mit mehreren Varianten erhältlich.

Als reiner LAN2LAN-Router wird der SmartFlexERT über Ethernet in ein lokales Netzwerk integriert. In der Mobilfunkversion SmartFlex LTE werden die Daten über das Mobilfunknetz übertragen. Durch die zusätzliche Bestückung einer zweiten SIM-Karte, kann bei Ausfall der primären Mobilfunkverbindung auf das Netz der anderen SIM-Karte umschalten werden, so dass die Ausfallzeit auf ein Minimum reduziert wird. Ebenso ist eine automatische Umschaltung bei Roaming, bei Überschreitung des Datenvolumens oder manuell möglich.


In der SmartFlex BIVIAS Version, dem SmartMotion, ist die automatische Umschaltung noch weiter optimiert: Dieser Router hat zwei LTE-Mobilfunkeinheiten integriert, so dass stets zwei verschiedene Mobilfunknetze gleichzeitig zur Verfügung stehen, von denen jeweils das beste Netz gewählt wird. Insgesamt sind hier 4 SIM-Kartenhalterungen für eine extrem hohe Ausfallredundanz vorhanden. Optional steht bei allen Versionen eine WLAN-Schnittstelle zur Verfügung.

 

Die SmartFlex Plattform unterstützt VPN-Technologien wie OpenVPN oder IPSec, die eine sichere Kommunikation gewährleisten. In Verbindung mit dem Digicluster ist der VPN-Zugriff besonders komfortabel, da sich hier komplette Netze mit nur wenigen Mausklicks vernetzen lassen. Aufgrund der leistungsstarken Hardware ist eine Verschlüsselung, und damit eine sichere VPN-Verbindung, auch mit hohen Datenraten möglich. Der größere Speicher schafft zudem mehr Platz für Kunden- und Anwendermodule und kundenspezifische Applikationen. Programmierbar sind die auf Linux basierten Router über Bash und Python sowie über ein kostenloses SDK für eigene native Anwendungen (User-Module) – ideal für IoT-Anwendungen.

 

Die Router verfügen über folgende Schnittstellen:

  • 2 unabhängige Ethernet-Ports 100 Mbit/s
  • USB 2.0 Host
  • 2 digitale Eingänge, 1 digitaler Ausgang
  • 3 Antennen-Ports: MAIN, DIV und GPS/GLONASS (nur LTE-Version)
  • MicroSD-Kartenhalter
  • Optionale Erweiterungen in folgenden Kombination: 1xRS232 oder 1xRS232+1xRS485/422 oder 1xRS232+1xRS485/422+1xEthernet oder 3-Port Switch
  • WLAN optional (802.11 b/g/n, 2,4/5GHz; 150Mbit/s)

 

Der Eingangsspannungsbereich liegt bei 10 V DC bis 60 V DC und ermöglicht dadurch einen flexiblen Einsatz. Die Router verfügen zudem über einen Schlafmodus mit einer Leistungsaufnahme von nur 40mW, welcher sich zum Beispiel bei solarbetriebenen Insellösungen anbietet. Bei den SPECTRE v3 Modellen ist auch eine Stromversorgung über PoE (Power over Ethernet) möglich. Hierbei kann der Router nicht nur als klassischer Stromempfänger (Powered Device, kurz: PD), sondern auch als Energieversorger (Power Sourcing Equipment, kurz: PSE) fungieren. Die höhere Isolationsspannung von 1,5kV der Ethernet-Ports, der Betriebstemperaturbereich von -40°C bis 75°C, sowie die hohe Vibrationsbeständigkeit erlauben den Einsatz der Router auch unter härtesten industriellen Bedingungen.

Pressemeldung SmartFlex

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